Ich sitze im Flugzeug. Flug LH 411. Es geht nach Hause. Freue ich mich mehr
nach Hause zu kommen, oder werde ich Lateinamerika noch mehr vermissen?
Die letzten Tage habe ich noch genutzt Mexiko City kennenzulernen. 18 Millionen Einwohner sind schon eine stattliche Zahl. Und fast so viel hat die Stadt auch zu bieten. Eine Fülle von Museen und großartigen Bauten. Die drittgrößte Pyramide der Welt, die Sonnenpyramide sowie die Mondpyramide in der verlassenen Stadt Teotihuacan. Sie wurde um das Jahr 0 herum erbaut und war in der Folgezeit bis 650 nach Christus die grösste und wichtigste Stadt Amerikas und mit 200 tausend Einwohnern eine der grössten Städte der Welt. Die Ruinen sind zwar renoviert aber trotzdem sehr imposant und Sehenswürdig.
Ein hervorragendes anthropologisches Museum, welches einfach mehr Ausstellungsstücke und Geschichte enthält, als man an einem Tag aufnehmen könnte zählt zu den weiteren Schätzen der Hauptstadt. Selbstverständlich war ich auch im Tequila Museum sowie einem kleinen aber sehr feinen Museum für Popart und vielem mehr...
Natürlich bietet eine so grosse Stadt auch ein riesiges sehenswertes Zentrum, wo man einfach durch die Straßen schlendern kann, sich das bunte Treiben anguckt, jede Menge Tacos, Tortas und Gringas isst und einfach die Freundlichkeit der Mexikaner genießt.
Hier sitze ich nun in der Boeing 747. Eine wunderbare Zeit neigt sich unabdingbar dem Ende zu. Danke Argentinien. Danke Chile. Danke Bolivien. Danke Peru. Danke Ecuador. Danke Kolumbien. Danke Panama. Danke Mexiko. Danke Lateinamerika! Danke an alle wunderbaren Menschen welche ich im letzten halben Jahr kennengelernt habe. Sowohl liebevolle, hilfsbereite Einheimische, als auch andere Backpacker, welche meist interessante Geschichten zu erzählen hatten und zu jedem Spaß bereit waren.
Ich kann im Nachhinein nicht sagen, welches das Beste Land war. Sobald ich meine ich wüsste es, weiß ich sogleich, dass es nicht stimmt, weil in anderen Ländern die Landschaften ebenso eindrucksvoll, die Strände ebenso schön oder die Menschen ebenso nett waren. Jedes Land hat seine Geheimnisse und Charakteristika, welche in ein paar Worten in meinem Blog nicht zu erfassen sind. Man muss das einfach erleben. Wind, Wellen, Sonne, dünne Höhenluft, atemberaubende Landschaften, ganz anderes Essen und Gastfreundschaft kann man besser fühlen, schmecken und riechen als beschreiben. Ich habe viele neue Ideen und Ansichten gehört, welche auch mich bereichert haben. Im Allgemeinen wollen alle Menschen ja das gleiche. Glücklich, zufrieden ohne große Sorgen und in Sicherheit leben. Wie das jeder einzelne zu erreichen versucht ist allerdings sehr individuell. Und die Menschen hier auf der anderen Seite der Welt haben im Allgemeinen einen ganz anderen Weg vor Augen, als wir es in Deutschland oder der Schweiz kennen. Wir leben in einer Welt und doch ist es eine ganz andere Welt. Ich glaube sowohl die Europäer können etwas von den Latinos lernen als auch anders herum. Manchmal machen wir uns das Leben wohl einfach zu schwer. In puncto Gelassenheit können wir sicher einiges dazulernen. Andersherum habe ich hier viel politisches Durcheinander und Umweltprobleme gesehen. Da sind wir wohl eher Vorbild. Für viele Menschen ist Deutschland das Sinnbild von Paradies. Stabilität, Sicherheit, Arbeit. Ich habe stets versucht zu erklären, dass auch in Deutschland vieles fern vom optimalen Zustand ist. Im Vergleich zu Umweltproblemen und der Armut, welche ich hier gesehen habe, ist Deutschland aber vielleicht doch ein Paradies. Wer sich in Deutschland als arm bezeichnet ist noch Meilen von dem Zustand entfernt, was hier als arm aufgefasst wird. Aber einen Vorteil haben die armen Menschen in Süd- und Zentralamerika. Sie sind einfach generell glücklich und genügsam. Und lassen Probleme Probleme sein. Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich diese wundervolle Reise machen konnte. Die Erinnerungen werden mich wohl für den Rest meines Lebens begleiten. Ebenso die Sprache, welche mir ans Herz gewachsen ist. Auch Spanisch werde ich nun für den Rest meines Lebens sprechen können.
Und jetzt freue ich mich einfach auf zu Hause. Auf meine Familie, welche meine Reise stets verfolgt und unterstützt hat. Auf Hanna, welche mich so lange entbehren musste, und mit welcher ich doch die ganze Zeit in Kontakt stand. Auf meine Freunde um mal wieder zusammen richtig einen drauf zu machen, kicken zu gehen oder einfach zu erfahren, was zu Hause so alles im letzten halben Jahr passiert ist. Es geht immer weiter. Immer nach vorne. Kein Grund die Reise zu vermissen, weil ich weiß, dass zuhause schon 1000 Dinge auf mich warten, auf welche ich mich freue. Leute es ist Zeit Heim kommen. Und ja, ich sitze hier im Flugzeug und freue mich schon riesig alle wieder zu sehen, durch Konstanz zu schlendern, im See baden zu gehen und nach Zürich rüber zu fahren. Ich hoffe, ich konnte euch stets mit meinen Berichten ein wenig unterhalten und habe ja vielleicht beim einen oder anderen ein wenig Fernweh geweckt. Hiermit werde ich meinen Blog nun so beruhen lassen wie er ist. Hasta luego!
P.S. Danke für das wunderbare Willkommenskomitee am Bahnhof, inklusive Willkommenslied!
Die letzten Tage habe ich noch genutzt Mexiko City kennenzulernen. 18 Millionen Einwohner sind schon eine stattliche Zahl. Und fast so viel hat die Stadt auch zu bieten. Eine Fülle von Museen und großartigen Bauten. Die drittgrößte Pyramide der Welt, die Sonnenpyramide sowie die Mondpyramide in der verlassenen Stadt Teotihuacan. Sie wurde um das Jahr 0 herum erbaut und war in der Folgezeit bis 650 nach Christus die grösste und wichtigste Stadt Amerikas und mit 200 tausend Einwohnern eine der grössten Städte der Welt. Die Ruinen sind zwar renoviert aber trotzdem sehr imposant und Sehenswürdig.
Ein hervorragendes anthropologisches Museum, welches einfach mehr Ausstellungsstücke und Geschichte enthält, als man an einem Tag aufnehmen könnte zählt zu den weiteren Schätzen der Hauptstadt. Selbstverständlich war ich auch im Tequila Museum sowie einem kleinen aber sehr feinen Museum für Popart und vielem mehr...
Natürlich bietet eine so grosse Stadt auch ein riesiges sehenswertes Zentrum, wo man einfach durch die Straßen schlendern kann, sich das bunte Treiben anguckt, jede Menge Tacos, Tortas und Gringas isst und einfach die Freundlichkeit der Mexikaner genießt.
Hier sitze ich nun in der Boeing 747. Eine wunderbare Zeit neigt sich unabdingbar dem Ende zu. Danke Argentinien. Danke Chile. Danke Bolivien. Danke Peru. Danke Ecuador. Danke Kolumbien. Danke Panama. Danke Mexiko. Danke Lateinamerika! Danke an alle wunderbaren Menschen welche ich im letzten halben Jahr kennengelernt habe. Sowohl liebevolle, hilfsbereite Einheimische, als auch andere Backpacker, welche meist interessante Geschichten zu erzählen hatten und zu jedem Spaß bereit waren.
Ich kann im Nachhinein nicht sagen, welches das Beste Land war. Sobald ich meine ich wüsste es, weiß ich sogleich, dass es nicht stimmt, weil in anderen Ländern die Landschaften ebenso eindrucksvoll, die Strände ebenso schön oder die Menschen ebenso nett waren. Jedes Land hat seine Geheimnisse und Charakteristika, welche in ein paar Worten in meinem Blog nicht zu erfassen sind. Man muss das einfach erleben. Wind, Wellen, Sonne, dünne Höhenluft, atemberaubende Landschaften, ganz anderes Essen und Gastfreundschaft kann man besser fühlen, schmecken und riechen als beschreiben. Ich habe viele neue Ideen und Ansichten gehört, welche auch mich bereichert haben. Im Allgemeinen wollen alle Menschen ja das gleiche. Glücklich, zufrieden ohne große Sorgen und in Sicherheit leben. Wie das jeder einzelne zu erreichen versucht ist allerdings sehr individuell. Und die Menschen hier auf der anderen Seite der Welt haben im Allgemeinen einen ganz anderen Weg vor Augen, als wir es in Deutschland oder der Schweiz kennen. Wir leben in einer Welt und doch ist es eine ganz andere Welt. Ich glaube sowohl die Europäer können etwas von den Latinos lernen als auch anders herum. Manchmal machen wir uns das Leben wohl einfach zu schwer. In puncto Gelassenheit können wir sicher einiges dazulernen. Andersherum habe ich hier viel politisches Durcheinander und Umweltprobleme gesehen. Da sind wir wohl eher Vorbild. Für viele Menschen ist Deutschland das Sinnbild von Paradies. Stabilität, Sicherheit, Arbeit. Ich habe stets versucht zu erklären, dass auch in Deutschland vieles fern vom optimalen Zustand ist. Im Vergleich zu Umweltproblemen und der Armut, welche ich hier gesehen habe, ist Deutschland aber vielleicht doch ein Paradies. Wer sich in Deutschland als arm bezeichnet ist noch Meilen von dem Zustand entfernt, was hier als arm aufgefasst wird. Aber einen Vorteil haben die armen Menschen in Süd- und Zentralamerika. Sie sind einfach generell glücklich und genügsam. Und lassen Probleme Probleme sein. Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich diese wundervolle Reise machen konnte. Die Erinnerungen werden mich wohl für den Rest meines Lebens begleiten. Ebenso die Sprache, welche mir ans Herz gewachsen ist. Auch Spanisch werde ich nun für den Rest meines Lebens sprechen können.
Und jetzt freue ich mich einfach auf zu Hause. Auf meine Familie, welche meine Reise stets verfolgt und unterstützt hat. Auf Hanna, welche mich so lange entbehren musste, und mit welcher ich doch die ganze Zeit in Kontakt stand. Auf meine Freunde um mal wieder zusammen richtig einen drauf zu machen, kicken zu gehen oder einfach zu erfahren, was zu Hause so alles im letzten halben Jahr passiert ist. Es geht immer weiter. Immer nach vorne. Kein Grund die Reise zu vermissen, weil ich weiß, dass zuhause schon 1000 Dinge auf mich warten, auf welche ich mich freue. Leute es ist Zeit Heim kommen. Und ja, ich sitze hier im Flugzeug und freue mich schon riesig alle wieder zu sehen, durch Konstanz zu schlendern, im See baden zu gehen und nach Zürich rüber zu fahren. Ich hoffe, ich konnte euch stets mit meinen Berichten ein wenig unterhalten und habe ja vielleicht beim einen oder anderen ein wenig Fernweh geweckt. Hiermit werde ich meinen Blog nun so beruhen lassen wie er ist. Hasta luego!
P.S. Danke für das wunderbare Willkommenskomitee am Bahnhof, inklusive Willkommenslied!