Nun bin ich in Peru angekommen. Dort ist meine erste Station Cusco. Eine wunderbare Stadt, voller Kolonialbauten und Kirchen. Die längste durchgehend bewohnte Stadt Südamerikas und die am längsten gehaltene Festung der Inkas. Nachdem die Spanier hier vor 500 Jahren ankamen und schulussendlich Cusco erobert hatten, hat es viele Leute hier hoch verschlagen, weg von Lima, ins ehemalige Zentrum des Inkareichs. Nachdem die Spanier die Inkas auch hier unterjocht hatten, haben sie sich jede Menge Mühe gegeben, die lokale Kultur und Religion zu übertrumpfen. Mit Erfolg. Auch wenn es im Zentrum noch einige Mauern der Inkas zu besichtigen gibt, ist der Rest der Stadt eine Demonstration europäischer Baukunst und des Christentums.
Wir haben hier ein super Hostel gefunden und gleich für den nächsten Tag einen viertägigen "Jungle Trek" gebucht. Höhepunkt dieser Wanderung war ganz klar Machu Picchu am letzten Tag. Doch zuvor galt es die Region zu erkunden. Wir hatten mal wieder die Tour für den kleineren Geldbeutel gebucht und mussten somit eine unprofessionelle Organistin in Kauf nehmen. Das ging gleich mal damit los, dass wir mehr Personen als Sitzplätze im Auto waren, welches uns auf den Gipfel eines Berges gefahren hat. Danach folgten 4 Stunden begab Fahrrad fahren, runter in den Dschungel. Das war schön - aber nach der Death Road für mich fast etwas unspektakulär. Mit geteerter Straße - für Anfänger... Abends sind wir in Santa Maria angekommen und unser Guide überraschte uns damit, das unser Hostel voll war. Dafür fand er uns ein anderes Zimmer mit Tür zum Innenhof einer Bar. Nunja, wir haben das Beste daraus gemacht und gleich mal ein Bier bestellt. Am nächsten Tag ging es durch den Dschungel. Oder viel mehr wilde Plantagen. Es war wie eine Wanderung durch die Obstabteilung im Supermarkt. Hier wächst so ziemlich alles tropische was man sich vorstellen kann. Kaffee, Kakao, Avocados, Papayas, Maracuias, Bananen und sämtliche andere Früchte und Schoten, deren Namen ich mit nicht merken könnte. Natürlich auch jede menge Kokapflanzen. Übrigens, eine ungeröstete Kaffeebohne schmeckt süß.
Am dritten Tag ging's von Santa Theresa durch den regnerischen Wald immer den Bahngleisen hinterher hoch zu Agua Calientes, auch Machu Picchu Town genannt. Unsere mickrigen Mahlzeiten haben uns erneut daran erinnert, dass wir einen günstigen Trip gebucht hatten. Aber gut, man nimmt's wie's kommt. Wie so viele andere Sachen. Zum Beispiel gute Matratzen oder richtige Bettdecken. Aber so viel habe ich gelernt, wenn man müde ist, kann man fast in jedem Bett schlafen. Genau so ist das mit gutem Essen oder einer Dusche mit genug Wasserdruck und Temperatur. Genial wenn man es hat. Aber man überlebt auch mit weniger. Am letzten Tag dann endlich Machu Picchu. Um 04:30 sind wir in Aguas Calientes los marschiert. Zwischen uns und der verlorenen Inkastadt lagen Dunkelheit, 2000 zu hohe Stufen, und mindestens 1000 Schweißperlen. Um 6 Uhr wurde die Pforte geöffnet und wir konnten als eine der ersten Personen den atemberaubenden Ausblick im Sonnenaufgang genießen. Dort oben angekommen ist man einfach nur glücklich und zu tiefst beeindruckt. Um 7 uhr konnten wir dann Huainapicchu, den Gipfel besteigen. Nochmal ein paar hundert Höhenmeter mehr. Und ein erneut genialer Ausblick. Von oben konnten wir die Menschenmassen beobachten, wie sie in Machu Picchu einströmen. Wir waren richtig glücklich unsere geführte Tour nicht gemacht zu haben und vor den anderen 1000 täglichen Besuchen diesen Ort zu bestaunen. Ab circa 8 Uhr ist die verlorene Inkastadt dann schließlich alles andere als verloren. Danach gingen wir erneut endlose Stufen herab zum Mond Tempel und der großen Höhle. Im Nachhinein ein Fehler, schließlich waren wieder mal knapp 500 Höhenmeter Unterschied. Und wir mussten ja auch wieder zurück... Um halb elf waren wir so erschöpft, das wir erstmal einen frühen Mittagsschlaf zwischen den Ruinen gemacht haben.
Die nächsten zwei Tage haben wir uns in Cusco erholt. Mit vielen Fruchtsäften vom Markt und ziemlich guten peruanischen "Cusqueña" Bier.
Wir haben hier ein super Hostel gefunden und gleich für den nächsten Tag einen viertägigen "Jungle Trek" gebucht. Höhepunkt dieser Wanderung war ganz klar Machu Picchu am letzten Tag. Doch zuvor galt es die Region zu erkunden. Wir hatten mal wieder die Tour für den kleineren Geldbeutel gebucht und mussten somit eine unprofessionelle Organistin in Kauf nehmen. Das ging gleich mal damit los, dass wir mehr Personen als Sitzplätze im Auto waren, welches uns auf den Gipfel eines Berges gefahren hat. Danach folgten 4 Stunden begab Fahrrad fahren, runter in den Dschungel. Das war schön - aber nach der Death Road für mich fast etwas unspektakulär. Mit geteerter Straße - für Anfänger... Abends sind wir in Santa Maria angekommen und unser Guide überraschte uns damit, das unser Hostel voll war. Dafür fand er uns ein anderes Zimmer mit Tür zum Innenhof einer Bar. Nunja, wir haben das Beste daraus gemacht und gleich mal ein Bier bestellt. Am nächsten Tag ging es durch den Dschungel. Oder viel mehr wilde Plantagen. Es war wie eine Wanderung durch die Obstabteilung im Supermarkt. Hier wächst so ziemlich alles tropische was man sich vorstellen kann. Kaffee, Kakao, Avocados, Papayas, Maracuias, Bananen und sämtliche andere Früchte und Schoten, deren Namen ich mit nicht merken könnte. Natürlich auch jede menge Kokapflanzen. Übrigens, eine ungeröstete Kaffeebohne schmeckt süß.
Am dritten Tag ging's von Santa Theresa durch den regnerischen Wald immer den Bahngleisen hinterher hoch zu Agua Calientes, auch Machu Picchu Town genannt. Unsere mickrigen Mahlzeiten haben uns erneut daran erinnert, dass wir einen günstigen Trip gebucht hatten. Aber gut, man nimmt's wie's kommt. Wie so viele andere Sachen. Zum Beispiel gute Matratzen oder richtige Bettdecken. Aber so viel habe ich gelernt, wenn man müde ist, kann man fast in jedem Bett schlafen. Genau so ist das mit gutem Essen oder einer Dusche mit genug Wasserdruck und Temperatur. Genial wenn man es hat. Aber man überlebt auch mit weniger. Am letzten Tag dann endlich Machu Picchu. Um 04:30 sind wir in Aguas Calientes los marschiert. Zwischen uns und der verlorenen Inkastadt lagen Dunkelheit, 2000 zu hohe Stufen, und mindestens 1000 Schweißperlen. Um 6 Uhr wurde die Pforte geöffnet und wir konnten als eine der ersten Personen den atemberaubenden Ausblick im Sonnenaufgang genießen. Dort oben angekommen ist man einfach nur glücklich und zu tiefst beeindruckt. Um 7 uhr konnten wir dann Huainapicchu, den Gipfel besteigen. Nochmal ein paar hundert Höhenmeter mehr. Und ein erneut genialer Ausblick. Von oben konnten wir die Menschenmassen beobachten, wie sie in Machu Picchu einströmen. Wir waren richtig glücklich unsere geführte Tour nicht gemacht zu haben und vor den anderen 1000 täglichen Besuchen diesen Ort zu bestaunen. Ab circa 8 Uhr ist die verlorene Inkastadt dann schließlich alles andere als verloren. Danach gingen wir erneut endlose Stufen herab zum Mond Tempel und der großen Höhle. Im Nachhinein ein Fehler, schließlich waren wieder mal knapp 500 Höhenmeter Unterschied. Und wir mussten ja auch wieder zurück... Um halb elf waren wir so erschöpft, das wir erstmal einen frühen Mittagsschlaf zwischen den Ruinen gemacht haben.
Die nächsten zwei Tage haben wir uns in Cusco erholt. Mit vielen Fruchtsäften vom Markt und ziemlich guten peruanischen "Cusqueña" Bier.
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