Mein persönlicher Höhepunkt der Stadt war der Markt mit tausenden Früchten und den netten Señoras die unglaubliche Fruchtshakes zubereiten. Hier haben wir auch gesehen wie katholisch Bolivien ist. Am Palmsonntag war die ganze Stadt mit Palmblättern unterwegs und abends sind die Kirchen vor lauter Menschen übergequwollen.
Um das Umland zu erkunden haben wir die Non-Profit Organisation Condortrekkers ausgewählt. Nicht nur, weil es in Bolivien keine ausgewiesenen Wanderwege gibt. Condortrekkers unterstützt auch die Gemeinden und deren Schulen, welche man auf der dreitägigen Tour durchquert. Somit waren wir in den Dörfern stets willkommen und haben mit einer Horde von zuerst scheuen und dann frechen Schülern Fußball gespielt. Auf knapp 4000 Metern eine krasse Herausforderung für uns. Und eine super Erinnerung.
Angefangen hatte unsere Wanderung auf einem Stück Inkatrail, welcher noch zu Zeiten vor der Kolonialisierung der Spanier genutzt wurde. Da gerade das Ende der Regenzeit ist, hatten wir bereits gutes Wetter und immer noch eine wunderbar grüne Landschaft.
Außerdem haben wir auf unserer Wanderung Fussspuren von Dinosauriern Bewertungen können. Diese sind heute noch sichtbar, weil einige dieser Urechsen damals durch die noch zähflüssige Lava gelaufen sind. Kaum vorstellbar, wie lange das schon her ist.
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