Freitag, 20. April 2012

Nazca - größte Sanddüne der Welt

Auf meinem weg von Cusco nach Lima gab es für mich noch einen wichtigen Zwischenstop. Nazca, eigentlich bekannt für die Nazcalinien. Die Inkas haben hier die Umrisse verschiedener Tiere in gigantischen Ausmaßen in die Wüste gemalt. Man betrachtet die Zeichnungen normalerweise bei einem Rundflug. Doch diese bekannteste Attraktion war nicht mein Ziel. Ich hatte was ganz anderes im Kopf. Zelten auf dem Gipfel der höchsten Sanddüne der Welt und am nächsten Morgen eine Abfahrt mit den Sandboard. Musste ich nur noch einen Guide zu einem bezahlbaren Preis finden. Nachdem ich sämtliche Reisebüros von Nazca abgeklappert hatte hatte ich ein gutes Angebot. Es war zwar nicht günstig, aber viel günstiger als alle anderen. Das Problem war, dass Niemand eine bereits bestehende Gruppe hatte. So bin ich am Nachmittag mit meinem Guide die Düne hochklettert. Auf dem Gipfel haben wir unser Zelt aufgeschlagen und im Sonnenuntergang ein paar kleine Probeabfahrten absolviert. Im Nachhinein waren Sonnenauf- und Untergang fast genialer als das Sandboarden an sich. Das Licht war einfach unbeschreiblich. Und danach versinkt alles um die Düne herum im dunklen Nichts.
Am nächsten Morgen folgte dann die Abfahrt. 600 Höhenmeter auf dem Sandboard sind richtig fett! Unten angekommen war ich einfach nur glücklich und bereit um nach Lima zu fahren.

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