Mittwoch, 14. März 2012

Mendoza

Mendoza ist eine Stadt, in der man locker ein paar gemütliche Tage verbringen kann. Nach meiner Ankunft um 5 uhr morgens habe ich mit dem Hostel einem absoluten Glücksgriff gelandet. Eine kleine Oase mit Palmen, Pool, Hängematte und Riesen-Grill. Die einzige Aktivität die mich aus dem Hostel locken könnte war eine Tour mit Fahrrädern zu verschiedenen Weingütern im Umland. Schließlich kommt mindestens jeder zweite argentinische Wein aus Mendoza. Dort habe ich mit Helen und Markos alles probiert; von ganz jungen bis hin zu richtig guten, gereiften Rotweinen. Und die verschiedenen Weingüter liegen praktischerweise alle nur wenige Minuten voneinander entfernt. Spätestens nach dem Absynth zum Abschluss des Tages in der Chocolateria waren wir alle recht fröhlich und haben zurück in der Stadt auch nicht gleich unser Hostel gefunden.
Ansonsten gibt es von Mendoza nicht viel zu berichten, außer dass mir eine Oma-Enkel-Gang vermutlich meine Kohle anziehen wollte. Manchmal darf man einfach nicht zu freundlich sein. Die eine Alte wollte mir unbedingt ein Geheimnis verraten (keine Ahnung welches), hat mir Glück in der Liebe versprochen, hat mit Blätter geschenkt und wollte dann unbedingt ihr Kruzifix mit meinem Geldschein streicheln. Als sie dann anfing meine Beine ebenfalls zu "säubern" und an meinem Geldbeutel weiter"putzen"wollte ging mir der Spaß zu weit. Ich hab ihrem Daumen kaum mehr aus dem Geldbeutel raus bekommen. Und der Rest der "Gang" hat schließlich schon gelauert. So weit so gut, obacht geben!

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